Notfallkauf

Letzte Woche lachte Berlin noch laut, als für die amerikanische Ostküste zum Thanksgiving Fest Schnee angekündigt wurde. Waren es doch in der Landeshauptstadt noch saftige 20°C,  als man sich über die Freunde in Übersee echauffierte… aber eine Woche später sieht die Situation ganz anders aus. -3°C hier und ein riesiger Run auf alles was warm hält hat begonnen. Natürlich fällt auch mir erst jenseits des Gefrierpunktes auf, dass mir kalt werden könnte.

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Dieses warme Duo ließ sich für jeweils 5€ das Teil bei H&M schießen: Ein Loopschal und ein Paar Fäuslingshandschuhe. Man kann zwar sagen,  dass die Lederhandschuhe nicht viel teurer waren, allerdings muss Leder, wenn, dann nur bei Schuhen sein und außerdem sind die Stoffhandschuhe nochmal extra gefüttert.  Ich kann mich wirklich nicht beklagen: Mir ist warum und wirklich pleite hat mich der Einkauf jetzt auch nicht gemacht.

The mighty Bürostuhl

buerostuhl

Ich glaube mit meiner jetzigen Anzahl an überstandenen Lebenstagen hätte ich niemals gedacht, dass sowas wie ein Bürostuhl mal mein Messias sein könnte. Vielleicht eine etwas gewagte Aussage, vor allem wenn man bedenkt, welch glorreichen Feiertage wir gerade zelebrieren sollten, aber murks. Vor meinem Umzug in die neue Wohnung kam ich natürlich auf die unglaublich übersinnliche Idee, all meine Stühle auf einem imaginären Scheiterhaufen zu verbrennen. Gesagt, getan – allerdings fiel mir dann in der doch sehr spartanisch eingerichteten Wohnung auf, dass es doch mehr Sinn macht, seine Arbeiten die sich auf digitale und virtuelle Welten konzentrieren, auf einem Stuhl zu erledigen. Und spätestens an diesem Punkt bestellt man dann mal einen Stuhl. Eine halbe Luxusausführung. Falls jemand einen Namen für den bunten Kollegen da oben hat, bitte immer her damit. Denn diese kleine wundervolle Symbiose auf Polyester und Hartplastik wird bald mein ständiger Begleiter. Liebe,… sozusagen.

Ein toller Sushireis

Wir alle kennen das. Wir wollen gerne und gut, günstig Sushireis kaufen. Am besten hat mir daher bisher thailändischer Klebreis gefallen, aber irgendwie lies der sich nie soooo gut verarbeiten, weil er schnell zu matschig wurde und man das Sushi nie richtig kauen konnte und schneiden lies es sich auch nicht wirklich. Von meinen Lieblingsjapanern lies ich mir erklären, dass sie anderen, standardisierten Rundkornreis verwenden, weil dieser nicht so stark zusammenbappt, trotzdem aneinander hält und trotzdem “locker, luftig” ist. Ein Glück, dass dieser Mann ein Sushimeister ist…

Es mag nicht die professionellste Variante sein, aber der Milchreis-Rundkornreis der Discounterreihe Netto (dem Roten) schmeckt im Direktvergleich genauso wie der Reis des Sushimeisters und einer bekannten Sushikette in dieser Region. Kein Klumpen, jedes Reiskorn klebt aneinander, ohne klebrig zu wirken. So, wie Sushi eigentlich sein sollte. Und für den Preis von 0,49€ pro Packung lässt sich auch nicht meckern. Also solltet ihr hochwertig-wirkenden Reis für günstiges Geld erwerben wollen, habt ihr hier, denke ich, einen super Tipp.