Games

Die gamescom 2013

Letztes Wochenende stand wieder ein Event an, das Gamer aus ganz Deutschland nach Köln lockte: Die gamescom. Und für meine Arbeit für das CK-99 in Berlin erklärte ich mich außerdem bereit, als rasende Reporterin vor Ort zu sein.

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Probleme gab es bei mit schon bei der Anreise: Bentley, mein kleiner Hund war der Deutschen Bahn offenbar so richtig ein Dorn im Auge. “Könnten Sie den Platz bitte verlassen? Aus hygienischen Gründen sind Hunde in der Nähe des Bordrestaurants nicht zugelassen.” “Naja. Gut.” denkt man sich in solchen Situationen und verlässt seinen reservierten Platz. “Auch dieser Platz ist zu nah am Lebensmitteltrakt der Bahn.” Gut. Nachdem nach 30min. alle Plätze vergeben waren und meine Reservierung praktisch erloschen war, lies ich mich in einem Zwischengang nieder. Aber damit war es noch nicht genug: “Frauchen und Hunde dürfen nicht mehr zusammen auf einem Ticket stehen. Das ist seit Juli eine formelle Anweisung.” Aus dem Zug geschmissen. Macht Spass. Nicht.

Ich war also angewiesen den Nachtzug zu nehmen und zwischenzeitlich bei meiner Mutter unterzukommen. Als wäre das nicht aufwendig genug gewesen, fuhr ich also von 17-22 und von 03-09Uhr mit der Deutschen Bahn, um um 9Uhr morgens in Köln anzukommen und von da aus direkt zur gamescom zu fahren.

Watch Dogs

Die gamescom? Voll. Einfach voll. Da ich früher nicht hinkonnte, da die Medien- und Social Media Betreuung ganz bei mir lag, kam ich erst Freitag an. Egal – wie ich von den lieben Kollegen erfuhr, war die Messe auch am Mittwoch, dem Presse-, und Fachbesuchertag genauso voll. Stundenlandes Warten und beengende Menschenmassen kündigten sich an. Verdammich, hatte ich mit Ubisoft ausgemacht, dass alle aus meinem Team FastPässe erhalten sollen, womit man sich an den ganzen langen Schlangen vorbeiwinden kann. Bei Ubisoft klappte das auch, bei EA schon nicht mehr, denn die hatten so viele WildCards rausgegeben, dass zwei Warteschlangen entstanden à jeweils 2Std. Wartezeit, für Menschen, die eigentlich gar nicht warten sollen (versteht da jemand den Sinn?).

gamescompics

Ich bin aufjedenfall überwältigt davon, wie viele Menschen ich auf der gamescom kennenlernen durfte und wie viele ich endlich mal getroffen habe. Darunter jede Menge Abonennten auf YouTube, Connections via Twitter und Menschen, die mich irgendwo, irgendwann mal gesehen haben müssen. Ich bin davon ausgegangen, dass mich mit 132 Abonennten auf YouTube niemand erkennt, aber mit mehr als 15 hätte ich nicht gerechnet. Danke, danke, danke dafür! Ein absolutes weiteres Highlight waren die wundervollen Cosplayer, die sich in Aufwand gegenseitig in nichts nachstanden und eine Menge Presseausmerksamkeit bekamen. Einige sogar mehr, als ihnen lieb war, wie ihr später noch in einem unserer Interviews erfahrt ;)

fizbinundtitan

Es gab wie immer wieder viel zu sehen und ausprobieren. Ein wahrer Besuchermagnet war mit Sicherheit der Titan aus dem Shooter Titanfall, der in Existenzgröße nachgebaut war und sich den ganzen Tag lang in der Area umgesehen hat. Einfach überwältigend. Und ein tolles Spiel, zumindest wenn man dem Glauben schenken darf, was die Gametrailer bisher so hergeben. Der Indiestand faszinierte mich dieses Jahr auch sehr. Alle Spiele konnte man ohne große Warteschlangen antesten und einen persönlichen, neuen Liebling habe ich in “Beat Buddy” gefunden, dass ich bald für euch testen darf.

studio_fizbin

Natürlich haben wir auch wieder unseren Freunden, den Jungs und Mädels vom Studio Fizbin einen Besuch abgestattet, die ihren Vogel Hack dabei hatten. Mein persönliches Highlight war auch die gute Frau Wollmaus, aber irgendwie wurde jeder Diebstahlversuch von dem Entwicklerstudio gefahndet und erfolgreich vereitelt :( Einen kleinen Überblick über die Messe bekommt ihr von mir noch demnächst als Video :) Es hat aufjedenfall eine Menge Spass gemacht und freue mich auf ein nächstes Jahr auf der gamescom mit euch!