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AMaze 2015

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Es ist gamesweek in Berlin! Und natürlich darf da eine Veranstaltung überhaupt nicht fehlen: Das AMaze Festival. Das Festival ist eine Veranstaltung, auf der sich Entwickler und alle Gamesliebhaber begegnen können. Einen Großteil machen die Workshops und die Vorträge, die die Entwickler halten. Und natürlich gibt es auch einen für die Besucher und für euch greifbaren Teil: Die Ausstellung.

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Besonders cool ist der Lageplan, den man erstmal verstehen muss. Dieser sieht aus wie eine Platine und so ist auch das Ausstellungsgelände aufgebaut. Jedes Bauelement der Platine ist ein Austellungspunkt. Super Idee, auf die man erstmal kommen muss.

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An jeder einzelnen Station gab es die Spiele direkt zum Ausprobieren, allerdings muss man ein bisschen warten, da jeder mal an die neuen Ideen der Entwickler möchte.

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Ich liebe das AMaze einfach. Man kommt ganz einfach mit Menschen ins Gespräch über Ideen und Konzepte ohne großes Nachfragen. Und kaum bringt man seine eigenen Ideen ins Spiel, hat man schon Visitenkarten ausgetauscht und bekommt Hilfe ohne Ende. Das ganze Festival hat etwas unglaublich familiäres und das merkt auch jeder, der sich auf dem Gelände befindet. Die Organisatoren und Entwickler stecken viel Geld in das gesamte Projekt und das merkt man: Hier hat jeder richtig viel Spass auszustellen und sich weiter zu entwickeln.

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Manchmal sind die simpelsten Ideen die besten: Birdball hatte mich sofort. Ein Pong Multiplayer Minigame mit Vögeln, Bowlingskugeln, Pizza und Regenschirmen. Ihr kennt mich ja – bei sowas setzt mein Gehirn aus und ich muss es haben. Entwickler Dom machte mich jedoch sehr traurig, als er mir sagte, dass das Spiel nur für Ausstellungen gedacht ist – zudem wurden noch während des ersten Tages die Macbooks geklaut. Unterstützt den jungen Mann mal hier. Wir brauchen dieses Game!!

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Hier ist auch eines meiner Favoriten. Es handelt sich dabei um das Virtual Reality Game “Taphobos” bei dem einer der beiden Spieler in einem Sarg liegt und der andere mit den Hinweisen, die der andere im Sarg findet, herausfinden muss, in welchem Sarg sein Mitspieler liegt, um ihn zu retten. Ja, auch ich lag in dem Sarg und ich muss sagen, dass Särge scheinbar gar nicht mal so unbequem sind. Ich habe eigentlich erwartet, Platzangst zu bekommen, aber nicht zuletzt durch die hübsch gestaltete Virtual Reality Innengestaltung des Sarges war es darin ganz angenehm.

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Und dies war nur der erste Tag des AMaze2015. Ein besuch lohnt sich für jeden auf jeden Fall und man wird als Indieliebhaber auf seine Kosten kommen. Es gibt jede Menge zu entdecken und zu erleben, gutes Essen und vor allem: Eine geile Community.