26 games – N wie No More Heroes

Jeder der eine Wii Konsole besitzt sollte es kennen, sofern man einen kleinen Funken Begeisterung für Spiele wie GTA; oder Filme wie Star Wars oder Kill Bill  aufbringen kann. Die Rede ist hierbei natürlich von No More Heroes aus dem Hause Rising Star.

No More Heroes

Unser Protagonist ist pleite. Wieso? Er gibt zuviel Geld für Frauen in Bars aus. Die Lösung? Ein Job. Welcher? Asssasine. Und plötzlich taucht sie auf – die eine Frau: Silvia Crystal. Sie erzählt uns, dass wir der erfolgreichste Assasine werden können, wenn wir die 10 Assasine, die im Rank über uns stehen, besiegen.

Also macht man sich auf, aber wie soll man anfangen? In No More Heroes gab es für Wii Verhältnisse erstaunlich viel zu tun: Man konnte verschiedene kleine Jobs auf einer augenscheinlichen Open World erledigen, die sich jedoch einfach schlichtweg wiederholten. Die Auswahl reichte dabei von “Früchte von Bäumen sammeln” bis hin zu “Nachbars Rasen mähen”. Trotzdem hatte man ein kleines bisschen das Gefühl frei und wild zu sein. Schon nach kurzer Zeit erhält man jedoch nach einem Tutorial das heissgeliebte “object of attention” des Spiels: Das Laserschwert. Ein Schwert, das im voll aufgeladenen Zustand Spezialattacken beherrscht und mittels schütteln der Wii-Fernbedienung aufgeladen werden konnte. Die Kämpfe gegen Gegner hingegen waren sehr monoton und äußerst einfach, da man nicht besonders viele Kombinationen hatte, wie man sein Schwert einsetzen konnte. Aber es gab auch einen wahnsinnigen Kontrast dazu: Die Bosskämpfe.

Hält man sich nicht an die Taktik des Gegners, sondern versucht sein eigenes Ding, ist man bereits verloren und binnen zwei Sekunden tot. Tatsächlich unterscheiden sich die Bosskämpfe extrem zu denen, die man im sonstigen Gameplay sieht. Hat man am Anfang noch einen recht “einfachen” Assasinen, gehen die Kopfgeldjäger im späteren Spielverlauf mit Schusswaffen, Schaufeln, Laserkanonen oder Kreissägen auf uns los. Auch der dazugehörige Soundtrack unterstützt den Wechsel von eher gediegen zu absolut fantastisch.

Abgesehen davon ist das gesamte Spiel einheitlich stylisch. Der Grafikstil wird im gesamten Spiel eingesetzt und sowohl Ladescreen als Switchscreen sind genauso stylisch, wie die Kämpfe selbst. Ich persönlich habe die zensierte Version sogar der unzensierten Version vorgezogen, einfach aus dem Grund, dass mir Funken, Sterne und Pixelchaos als Blutdarstellung besser gefallen habe, als Blut in dem Stil des Spiels. Gegen die Steuerung ließen sich ebenfalls keine Einwände finden. Waren Kämpfe und Bewegung stehts flüssig, hatten Attackenanimationen einen gewollten Delay, welcher sich mit den Slow Motion Animationen ergänzte.

Das beste am ganzen Spiel ist aber, die doppelseitige Ergänzung zum Comic zu “Scott Pilgrim vs. the rest of the world” – Ist der Comic drei Jahre vor dem Spiel erschienen, greift der Film zum Comic jedoch beispielsweise das Coin-Achievement von No More Heroes auf. Great. Jeder der eine Wii besitzt, sollte das Spiel auf jeden Fall einmal gespielt haben. Mitlerweile wurde das Spiel sogar für die PS3 und die XBox360 konvertiert.

One thought on “26 games – N wie No More Heroes

  1. Oha, da sagst’e was. Hab den ersten Teil mal ausgeliehen, der steht seit dem auf der “will ich noch kaufen” – Liste. Vielen Dank, dass du mich daran erinnert hast. Das ist einfach so ein herrlich frisches Spiel, was grade auf der Wii auch mal zeigt, wie Spiele da funktionieren können und eben nicht nur ein bisschen Partygefuchtel machbar ist. Schöne Wahl!

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