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26 games – M wie Mischief Makers

26 games ist ein Projekt von arrcade.de – jeden Sonntag gibt es einen Buchstaben, der für den Anfangsbuchstaben eines Spiels steht. Egal ob Anekdote, Video, Gedicht oder Gedanke – alles ist erlaubt. Heute: M – wie Mischief Makers.

mischief

Wir befinden uns auf dem Planeten Clancer, ein recht beschauliches Plätzchen mit netten Bewohnern und einer süßen Kultur. Kinder spielen zusammen, alle freuen sich den lieben langen Tag und natürlich strotzt der Planet nur so von klugen Köpfen, so auch dem Professor Theo. Dieser nennt sich selbst Experte für Robotnik und lebt zusammen mit seinem Cyborg-Meisterwerk Marina.Doch nicht alle Bewohner des Planeten sind auf Frieden aus…

Die Gegenseite zum Frieden auf diesem Planeten nennt sich “the Empire”, in welcher des Professors Zwillingsbruder das Sagen hat. Das Empire, wissend, dass Marina versuchen würde, the Empire aufzuhalten, entwickelte einen Zwillingsroboter zu Marina mit dem Namen Calina. The Empire entführt schließlich Professor Theo und Calina richtet auf Clancer ordentlich Verwüstung an, die Marina wieder in Ordnung bringen soll. Soviel zur Story des “Klassikers” für die N64.

Die Steuerung verlief dennoch etwas unkonventionell. Man steuert Marina mit dem Steuerkreuz anstelle des Analogsticks und Marinas Jetpacks, welche es ihr erlaubten, über kurze Distanzen zu schweben oder, an Gegnern festklammern, diese zu schütteln, damit diese besiegt werden / sich steuern lassen / Gegenstände fallen lassen oder ihre physischen Gegebenheiten ändern. Daher auch das berühmte “shake, shake!” welches Marina jedes Mal bei einer solchen Aktion von sich gibt.

Die Puzzle-Quest sind hierbei sehr unkonventionell und reichen von Flucht- und Eskortmissionen bis hin zu wirklichen Puzzles, die mithilfe von Marinas Jetpack Eigenschaften gelöst werden müssen. Grafisch ist Mischief Makers dagegen am Anfang sehr verwirrend, sehen alle Charaktere und die Umgebung aus, wie dreidimensionale Totempfähle, die alle in der Gegend herum stehen. Zusammen mit den realistischeren Elementen wie Bäumen, sandigen Bergen oder Vulkanen hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mich zu orientieren. Allerdings war ich gerade mal zehn Jahre alt, als ich das Spiel das letzte Mal durchspielte. Mischief Makers gehört auf jeden Fall zu den wenig gehypten und bekannten Spielen der N64, die aber spielenswerter sind, als viele bekannte Titel eben genannter Konsole.